Lebewesen > Pflanzen > Hokkaidokürbis

Der Hokkaidokürbis ist eine in Japan entwickelte Zuchtform des Kürbisses der aus den Anden stammenden Art Cucurbita maxima (Cucurbitaceae).
Der geografische Name Hokkaido wird im japanischen Original auf dem a betont und viersilbig gesprochen; im Deutschen hat sich die Betonung auf dem i eingebürgert.
Der Hokkaidokürbis ist leicht anzubauen und wird mitsamt seiner Schale gegessen. Ansonsten wird er ähnlich genutzt wie andere Kürbissorten. Auch seine Samen (Kürbiskerne) werden gegessen.
Inhaltsstoffe:
Fruchtfleisch: Ballaststoffe, Saccharose, Proteine, Carotine, Cumarine, Calcium, Magnesium, Eisen.
Samen: Öl mit Lecithin und Omega-3-Fettsäuren, Cucurbitacin.
Gesundheitswert:
Das Fruchtfleisch ist nahrhaft und hat dieselben Werte wie andere Kürbisse.
Die Samen sind wie diejenigen anderer Kürbisse harntreibend und entzündungswidrig und werden daher bei Entzündungen der Harnwege eingesetzt; auch beugen sie dem Prostatawachstum vor.
Zubereitungen:
Gekochtes oder gegrilltes Fruchtfleisch einschließlich Schale in diversen kulinarischen Zubereitungen, oft mit Ingwer genossen.

Anbau:
Der Hokkaidokürbis braucht Platz, da er lange Ranken bildet.
An stickstoffreichen Standorten, manchmal direkt am Mist– oder Komposthaufen angesät.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Vorsicht mit Kürbiskernen ist angesagt, wenn man harntreibende Medikamente nimmt.

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