Kokospalme

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Kokospalme (Cocos nucifera; Arecaceae)

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Kokospalmen

Die Kokospalme ist eine pantropische Palme der Küstengebiete, die Salzwasser erträgt und deren Frucht vom Meer an ferne Ufer verfrachtet werden kann.

Die Früchte sind die Kokosnüsse (botanisch korrekt keine Nüsse, sondern Steinfrüchte), die Samen essen wir bekanntlich. Im Inneren des Fruchtfleisches ist das Kokoswasser, das erfrischend schmeckt.

Der Saft des Stammes wird manchmal genutzt.

Die Fasern der Früchte (Kokosfasern) werden technisch genutzt. Für uns kann interessant sein, dass sie als Zutat eines Substrats für Kulturpflanzen genutzt werden, das Wasser speichert und die Verwendung von Torf überflüssig machen kann.

Außerhalb der Tropen können wir die Kokospalme nicht anbauen. Aber wenn der Klimawandel weiter geht, kann sich das ändern. Und nutzen können wir die Frucht auch jetzt schon.

Inhaltsstoffe:

Fruchtfleisch: Öl (v. a. gesättigte Fettsäuren, darunter Laurinsäure), Ballaststoffe, Magnesium, Calcium, Phosphor, Eisen, Jod, Natrium.

Kokoswasser: Kalium, Ascorbinsäure, Magnesium, Provitamin A.

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Geöffnete Kokosnuss

Gesundheitswert:

Das Fruchtfleisch wirkt leicht abführend.

Es wirkt remineralisierend wegen seines hohen Mineraliengehaltes.

Es wirkt antioxidant.

Das Kokosöl (auch Kokosfett genannt) ist nahrhaft und, bei äußerer Anwendung, erweichend, es wird gegen trockene Haut genutzt.

Mit Kokosöl kann man sich einreiben, um Zecken fernzuhalten, einen 100%igen Schutz bietet es zwar nicht, aber es verringert gemäß Untersuchung der Universität Berlin die Menge der Zecken auf dem Körper.

Kokosöl auf der Haut ist ein Sonnenschutzmittel.

Es ist ein gutes Öl zum Braten, da es seine Struktur mit der Hitze nicht verändert, man muss nur drauf achten, dass es nicht raucht.

Das Kokoswasser ist sehr erfrischend und wirkt harntreibend.

Es fördert die Knochen, die Fingernägel und die Zähne.

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In Kenia wird die Kokosnuss auf einer Briefmarke gezeigt

Zubereitungen:

Das frische Fruchtfleisch.

Das getrocknete Fruchtfleisch (Kopra).

„Kokosmilch“: geriebenes Fruchtfleisch tut man in heißes Wasser, das ihm das Öl extrahiert.

Kokosöl, das Öl aus dem Fruchtfleisch.

Die frische Flüssigkeit, das Kokoswasser (nicht zu verwechseln mit der „Kokosmilch“).

Das Öl als Grundlage für Salben und Zahnkrems.

Die Schale zur Bereitung von Aktivkohle.

Aus dem Saft des Stammes gewinnt man einen Wein.

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Hier noch ein Rest Fruchtfleisch

Warnungen und Gegenanzeigen:

Wenn man das Kokoswasser in Übermaßen trinkt, kann dies zu lebensbedrohlichem Kaliumüberschuss führen.

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Fruchtfleisch der Kokosnuss

Namen in anderen Sprachen:

(en.) coconut palm, coconut tree, (pt.) coqueiro, (sp.) cocotero, (fr.) cocotier, (it.) palma da cocco, (ru.) кокосовая пальма

Kokosnuss: (en.) coconut, (pt.) coco, (sp.) nuez de coco, (fr.) noix de coco, (it.) noce di cocco, (ru.) кокосовый орех

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