Wegwarte

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Wegwarte (Zichorie; Cichorium intybus; Cichoriaceae)

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Blühende Wegwarte

Die Wegwarte ist eine mehrjährige Pflanze, in Europa und Asien heimisch, heute über den ganzen Globus verbreitet. Es gibt drei Varietäten, die Wilde Wegwarte (C. i. var. intybus), die Wurzelzichorie (C. i. var. sativum) und die Blattzichorie (C. i. var. foliosum). Zur Letzteren gehören Chicoree und Radicchio.

Die Blätter können wir als Salat und Tee nutzen.

Aus den Wurzeln können wir ein kaffeeartiges Aufgussgetränk bereiten.

Der Anbau des Chicorees ist kompliziert. Ich habe damit selber keine Erfahrung. Aber ich esse ihn gerne.

Inhaltsstoffe:

Inulin, Bitterstoff Intybin, Oxalate, Flavonoide, bittere Glucoside.

Gesundheitswert:

Die Wegwarte regt den Appetit an und fördert die Verdauung, das Inulin fördert das Wachstum der Darmflora.

Sie ist ein leberstimulierendes Mittel.

Zudem ist sie harntreibend und hilft bei Bluthochdruck.

Zubereitungen:

Absud aus den gerösteten Wurzeln, „Zichorienkaffee“ genannt.

Tee: eine Handvoll Blätter in kochendes Wasser, gut für Leber und Nieren.

Als Salat und bitterstoffreiches Gemüse der Chicoree.

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Blütenkörbchen

Gegenanzeigen und Warnungen:

Personen mit Neigung zu Nierensteinen meiden die Wegwarte am besten wegen ihres Oxalatgehaltes.

Für Personen mit sehr niedrigem Blutdruck ist die Zichorie nicht empfehlenswert.

Namen in anderen Sprachen:

(in.) chicory, (pt.) chicória, (span.) achicoria, (fr.) chicorée, chicorée sauvage, (it.) radicchio selvatico, (ru.) цикорий

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Chicoreesalat mit Roquefort

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