Sauerkirsche

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Sauerkische (Weichsel, Weichselbaum; Prunus cerasus; Synonym: Cerasus vulgaris; Rosaceae)

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Blühende Sauerkirsche

Die Sauerkirsche stammt aus Südosteuropa und Kleinasien und wird ihrer Früchte wegen schon zumindest seit dem klassischen Altertum gepflanzt. Sie kommt auch verwildert vor.

Ebenso wie die Süßkirsche wird die Sauerkische als Kirschbaum bezeichnet. Die Früchte beider Arten heißen Kirschen, diese hier zur Unterscheidung Sauerkirschen.

Die Früchte kann man einfach so essen (ohne den Stein), man kann sie zu Saft verarbeiten oder als Zutat zu Kuchen oder Müesli nutzen.

Die Fruchtstiele enthalten Gerbstoffe und Flavonoide und wurden früher volkstümlich gegen Durchfall und als harntreibendes Mittel genutzt.

Die Steine der Kirschen kann man zu Kirschkernkissen verarbeiten.

Warnungen und Gegenanzeigen:

Die Samen der Kirsche (im Inneren des Steins) enthalten Blausäureglycoside. Man sollte sie nicht essen, zumindest nicht in größeren Mengen.

Kirschen können bei maßlosem Konsum zu Durchfall führen.

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Sauerkirschen am Baum

Namen in anderen Sprachen:

(en.) sour cherry, (pt.) ginjeira, (span.) guindo, (fr.) cerisier acide, griottier, (it.) ciliegio acido, (ru.) вишня

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