Gans (Anser anser f. domesticus; Anatidae)

Die Gans ist ein Hausgeflügel, das von der Graugans abstammt.
Wenn wir Gänse halten, besteht, ebenso wie bei Hühnern, die Gefahr, dass sie von einem Fuchs geholt werden, v. a. wenn sie auch nachts draußen sind.
Unter den Gänserassen sollen hier zwei nur lokale Rassen genannt werden:
- Die Shetlandgans (engl. Shetland goose) ist die heimische Gänserasse der Shetlandinseln im Norden Schottlands. Sie wird gerne auf Weiden eingesetzt, um sie von Parasiten zu befreien. Neben der Shetlandente und dem Shetlandhuhn ist sie eine der drei Geflügelrassen der Shetlands.
- Die Färöische Gans (färöisch føroyska gás) ist auf den Färöern heimisch und häufig im Freiland zu finden. Sie steht der wilden Graugans sehr nahe, die auf den Färöern häufig ist. Nicht selten ist sie auf Schafweiden zu sehen, gemeinsam mit Färöischen Schafen.
Auch die Höckergans können wir als Haustier halten, problemlos auch gemeinsam mit der Hausgans. Sie ist die domestizierte Form der Schwanengans (Anser cygnoides)
Was uns die Gans gibt:
Eier.
Federn, früher auch zum Schreiben genutzt.
Gänse übernehmen auch eine gewisse Wächterfunktion.
Mist.

Warnungen und Gegenanzeigen:
Man sollte die kommerzielle Gänseleber (foie gras) meiden, denn das Stopfen der Gänse bedeutet eine riesige Qual für diese Tiere.
Gänsemist ist wie anderer Geflügelmist ziemlich scharf und darf deshalb nur in geringer Menge zum Düngen verwendet werden, etwa als Zugabe zum Rindermist oder zum Kompost.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) goose, (pt., sp.) ganso, (sp., it.) oca, (fr.) oie, (ru.) гус







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