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Meerrettichbaum (Moringa; Moringa oleifera; Moringaceae)

Der Meerrettichbaum ist ein laubabwerfender Baum, in Nordindien heimisch. Man sagt auch Moringa, doch ist dies genaugenommen die ganze Gattung, die aus mehreren Arten besteht.
Blätter, Blüten, Früchte und geschälte Wurzeln können wir als Nahrungsmittel nutzen.
Einige Informationen über diesen Baum neigen zum Sensationalismus. Dennoch ist sein großer Nahrungswert nicht in Frage zu stellen. Wenn gesagt wird, er wachse auf armen Böden und habe dennoch viele Mineralien, muss man berücksichtigen, dass der Baum nur Mineralien bieten kann, die er aus dem (gedüngten oder ungedüngten) Boden bekommen hat. Man kann Vorschläge in Frage stellen, ihn in Zonen einzuführen, wo er klimatisch nicht angepasst ist.
Inhaltsstoffe:
Öl, Proteine, Phytoöstrogene, Pektin, Provitamin A, Vitamin C, Eisen, Calcium, Kalium.

Gesundheitswert:
Die Moringa stimuliert das Immunsystem und hilft so bei Immunschwäche.
Sie ist nahrhaft und antioxidant.
Zudem regelt sie den Blutzuckerspiegel.
Andere Anzeigen, für die dieser Baum empfohlen wird, sind Hepatitis, Asthma, Diabetes, Anämie, Menopause und Wunden.

Zubereitungen:
Blätter (manchmal Blüten) roh oder gekocht gegessen (roh bewahren sie besser ihre Werte).
Gekochte Früchte.
Rohe oder geröstete Samen.
Tee aus den entrindeten Wurzeln.
Blätter als Umschläge.
Salbe der gemahlenen Samen.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Die Wurzelrinde ist giftig, man muss also die Wurzeln immer ohne Rinde verwenden.
Schwangere Frauen dürfen nicht die Rinde essen, da sie abtreibend wirkt, so ist vorsicht angesagt mit kommerziellen Moringaprodukten, die nicht spezifizieren, dass sie keine Rinde enthalten.
Abends sollte man vorsichtig sein mit Moringa, da sie den Schlaf stören kann.

Namen in anderen Sprachen:
(en.) moringa, ben oil tree, horseradish tree, (pt.) moringa, acácia-branca, (sp., fr., it.) moringa, (ru.) моринга масличная
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