Theorie > Biochemie > Oxalsäure

Oxalsäure ist eine organische Säure, die aus zwei Carboxylgruppen besteht und damit die chemische Formel HOOC-COOH bzw. (COOH)2 hat. Ihre Salze sind die Oxalate.
Oxalsäure ist in vielen Pflanzen vorhanden. Dazu gehören einige Speisepflanzen mit relativ hohem Gehalt wie Rhabarber, Spinat, Mangold, Sauerampfer, Sauerklee, Postelein.
Auch Tee enthält (je nach Sorte unterschiedlich) Oxalsäure, die aber eine untergeordnete Rolle spielt, sofern man nur den Aufguss trinkt und nicht die Blätter in nennenswerter Menge isst.
Oxalsäure kann zu Nierensteinen führen. Wenn sie gemeinsam mit einer ausreichenden Menge Calcium aufgenommen wird, verbinden sich die beiden Stoffe zu Calciumoxalat, das ausgeschieden wird. Man empfiehlt daher einen gemeinsamen Konsum beispielsweise mit Milchprodukten, die dank ihrem leicht verfügbaren Calcium den Schadwirkungen der Oxalsäure entgegenwirken. So isst man Spinat und Mangold gerne mit Käse, Rhabarber mit Pudding, Postelein mit Joghurtdressing.
Das heißt im Gegenzug auch, dass Oxalsäure die Resorption des Calciums hemmt. Als Richtwert wird angegeben, dass 100 g Spinat das Calcium von 200 g Milch binden.
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