Pfefferminze

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Pfefferminze (Mentha piperita; Lamiaceae)

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Pfefferminze auf dem Acker

Die Pfefferminze ist ein steriler Tripelbastard, der nur in Kultur vorkommt und dort vegetativ vermehrt wird.

Die Blätter der Pfefferminze können wir wegen ihres angenehmen Geschmackes und ihrer Wirkungen in verschiedenen Zubereitungen nutze. Für Tee können wir auch die gesamten oberirdischen Teile nehmen.

Andere Minzenarten einschließlich der Wasserminze können wir ähnlich verwenden.

Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl mit Menthol, Menthon und Cineol.

Flavonoide.

Gesundheitswert:

Die Pfefferminze wirkt krampflösend und beruhigend, man nutzt sie gegen Kopfschmerzen, sowohl innerlich als auch lokal.

Sie ist antiseptisch und wird gegen Erkältungen genutzt.

Wegen auswurffördernder Wirkung nutzt man sie bei Husten.

Sie ist blähungstreibend, appetitanregend und verdauungsfördernd.

Auch bei schmerzhafter Menstruation nutzt man sie.

Wegen ihres Geschmackes wirkt sie erfrischend, das gilt nicht für alle anderen Minzen.

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Frischkäse mit Pfefferminze

Zubereitungen:

Tee: eine Handvoll Pflanzen auf einen Liter kochendes Wasser, nie das Wasser mit der Minze kochen lassen, da das ätherische Öl schnell verfliegt.

Die Blätter werden als Gewürz, v. a. in Süßigkeiten, genutzt.

Pfefferminzöl: Pfefferminze in Olivenöl 3 Wochen mazeriert.

Pfefferminzsalbe gegen Kopfschmerzen.

Gegenanzeigen und Warnungen:

Schwangeren Frauen wird empfohlen, alle Minzen zu meiden (zumindest in innerer Anwendung).

Bei manchen Personen führen Minzen zu Schlafstörungen.

Anbau:

Minzen wachsen gut im Halbschatten.

Mäßige Düngung und mäßige Feuchtigkeit.

40 cm Abstand von Pflanze zu Pflanze.

Minzen vertreiben den Kohlweißling, so wird bisweilen empfohlen, sie zwischen die Kohlpflanzen zu setzen. Allerdings sind Minzen mehrjährig, Kohl wird einjährig angebaut, sinnvollerweise im Rotationsprinzip.

Namen in anderen Sprachen:

(en.) peppermint, (pt.) hortelã-pimenta, (span.) menta piperita, (fr.) menthe poivrée, (ru.) мята перечная

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