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Radieschen (Raphanus sativus, Brassicaceae)

Als Radieschen bezeichnet man kleinwüchsige Sorten des Rettichs.
Sie werden viel angebaut als scharf schmeckendes Gemüse bzw. als Gewürz. Das können auch wir sehr leicht tun.
Auch können wir zu Hause Radieschensamen keimen lassen und die Keimlinge essen.
Anbau:
Radieschen können während der gesamten Wachstumssaison gesät und nach wenigen Wochen geerntet werden.
Sie brauchen lockeren Boden.
Man sät sie bisweilen als Untersaat für andere Kulturen wie z. B. Mohrrüben, Salat, Tomaten, Bohnen, Erbsen, ja selbst die zur selben Familie gehörenden Kohlsorten. Der Salat schützt die Radieschen vor Erdflöhen.
Wegen der kurzen Wachstumszeit sind sie kaum anfällig für die typischen Schädlinge der Kreuzblütler; dadurch sind sie selbstverträglich und auch mit anderen Kreuzblütlern verträglich; man kann sie also die ganze Vegetationsperiode im selben Beet haben, man kann sie unter, vor oder nach anderen Kreuzblütlern säen.
Man kann theoretisch Samen, die als Keimsaatgut, also für essbare Keimlinge verkauft werden, in den Garten säen, aber das Ergebnis kann ungewohnt aussehen, wie ein Foto unten zeigt.

Namen in anderen Sprachen:
(en.) radish, (pt.) rabanete, (sp.) rabanito, (fr.) radis, (it.) ravanello, (ru.) редис

Radieschen wird ästhetisch präpariert

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