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Kardamom (Elettaria cardamomum; Zingiberaceae)

Kardamom ist eine Staude aus Süd- und Südostasien, die in den asiatischen und afrikanischen Tropen kultiviert wird.
Die kurz vor der Reife geernteten Früchte werden genutzt, vor allem die Samen als Gewürz. Außerhalb der feuchten Tropen ist Kardamom wohl nur im Gewächshaus anzubauen.
Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl mit Cineol, Öl, Stärke, Zucker, Gummi, Proteine, Mangan, Eisen.
Gesundheitswert:
Kardamom ist aromatisch.
Die Früchte und das ätherische Öl werden bei Appetitmangel eingesetzt, auch bei Magersucht, für die Früchte ist die Wirkung nicht klinisch belegt, aber sie beruht auf einer Tradition seit dem Altertum.
Die Samen und ihre Tinktur werden bei Verdauungsproblemen eingesetzt.
Die Früchte haben antioxidante Wirkung.
Auch bei Depressionen wird Kardamom eingesetzt.
Das Cineol regt die Lebertätigkeit an.
Es ist zudem auswurffördernd und krampflösend, deshalb wird Kardamom bei Husten, Asthma und Lungenentzündung genutzt.

Zubereitungen:
Samen (ganz oder gemahlen) als Gewürz in Süßigkeiten, Plätzchen und Kompotten, auch im Kaffee und in Reisgerichten.
Tee aus den Früchten, auch gemischt mit Kümmel und Fenchel.
Tinktur.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Wer an Darmproblemen, Reizdarm oder Gallensteinen leidet, muss mit Kardamom vorsichtig sein.

Namen in anderen Sprachen:
(en.) cardamom, (pt., sp., it.) cardamomo, (fr.) cardamome, (ru.) кардамон
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