Bananenstaude

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Bananenstaude (Bananenpflanze; Musa paradisiaca; Musaceae)

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Die Früchte, die Obstbananen, sind bekannt als Obst

Die Bananenpflanze ist eine Staude (kein Baum, da sie nicht verholzt), sie wird in den Tropen und Subtropen angebaut, die Heimat ist umstritten. Sie ist ein Tripelbastard und bildet deshalb keine Samen aus, kann sich also nur vegetativ fortpflanzen. Es gibt andere Arten der Gattung mit Samen.

In Mitteleuropa kann die Staude zwar an geschützten Orten gedeihen, aber sie bringt wenig Ertrag. Selbst im Mittelmeergebiet können wir kaum mit Ertrag rechnen. Auf den Kanarischen Inseln sind Bananen dagegen ein wichtiges Anbauprodukt.

Die Früchte essen wir bekanntlich; es gibt Sorten mit viel Stärke (Mehl- oder Kochbanane), die gebietsweise ein wichtiges Grundnahrungsmittel sind. Und es gibt Sorten mit viel Zucker (Obstbanane). Manchmal werden die zuckerreichen Bananen als eigene Art, Musa cavendishii, ausgegliedert. Hier wird nur die süße Obstbanane behandelt.

Außer der Frucht werden auch die Fruchtschale und die Blüten medizinisch genutzt.

Bananen reifen schnell mit Äthylen. Deshalb werden sie in der kommerziellen Produktion unreif geerntet und diesem Kohlenwasserstoff ausgesetzt. Sie können nachher Äthylen abgeben. Äpfel geben von Natur aus Äthylen ab, deshalb reifen Bananen schneller, wenn sie neben Äpfeln lagern.

Schweine und Lamas fressen Bananenschalen (sie sollten natürlich unbehandelt sein).

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Banane von den Kanarischen Inseln

Inhaltsstoffe:

Frucht: Zucker, Ballaststoffe, Kalium, Phosphor, Calcium, Provitamin A, Vitamin C, Vitamin B9.

Gesundheitswert:

Die Banane ist durch ihren Zuckergehalt energiereich, außerdem ist sie remineralisierend.

Wegen des Magnesiums führt sie zu Muskelentspannungen.

Sie unterstützt das Knochenwachstum.

Sie hilft, Depression, Migräne und nach manchen Meinungen Hyperaktivität zu bekämpfen.

Sie führt zu Sättigungsgefühl und wird deshalb für Abmagerungskuren empfohlen, natürlich in Maßen.

Wenn sie reif ist, wirkt sie stopfend und hilft gegen Darmgeschwüre und Hämorrhoiden.

Äußerlich angewendet hydratisiert sie die Haut.

Die Blüten werden als Tee gegen Husten genutzt.

Die Schale wird auf Warzen und Insektenstiche getan.

Die Schale nährt das Haar.

Manche Leute behaupten, die Schale würde beim Rauchen Halluzinationen erzeugen, dieser Mythos hat keine Grundlage.

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Eine Bananenstaude

Zubereitungen:

Die geschälte Frucht als Obst, auch im Obstsalat, im Müesli und im Obstkuchen.

Bananenbrei, auch mit Gewürzen wie Zimt und Ingwer verfeinert.

Mixmilchgetränk mit Banane.

Vergorener Brei (eine Art dicker Wein).

Die gebratene Frucht mit Gewürzen wie Curry oder Knoblauch, auch mit Olivenöl angemacht, auch mit Käse.

Hautmaske aus dem Fruchtfleisch mit dem Fruchtfleisch anderer Früchte wie Gurke, Mango oder Papaya auf diversen Körperteilen.

Tee aus den Blüten: 8-10 g pro Tasse.

Ein Schalenstück zur äußeren Anwendung, kann mit einem Pflaster befestigt werden.

Maske für die Haare aus Bananenschale und Wasser im Mixer vermischt.

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Mit Hefezusatz alkoholisch vergorener Bananenbrei

Warnungen und Gegenanzeigen:

Wegen des hohen Zuckergehaltes ist die Obstbanane in manchen Fällen nicht angesagt, allgemein sollte man sie in Maßen essen, Diabetiker müssen den Zuckergehalt berücksichtigen.

Nach der Einnahme von MAO-Hemmern muss man Bananen meiden.

Die Schale darf man nicht auf eine Straße oder einen Weg werfen, wo die Gefahr besteht, dass jemand darauf ausrutscht; im Kompost ist sie – sofern unbehandelt – dagegen gut aufgehoben.

Wichtig zu wissen: Bananen sind meist mit vielen Chemikalien behandelt, sodass die Schalen auch als Schweinefutter nicht geeignet sind.

Namen in anderen Sprachen:

(en.) banana plant, (pt.) bananeira, (sp.) platanera, banano, (fr.) bananier, (it.) banano, (ru.) банан

Banane: (en., pt., it.) banana, (sp.) plátano, banana, (fr.) banane, (ru.) банан

Externer Link:

Pharmakologie der Banane

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