Rosmarin

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Rosmarin (Rosmarinus officinalisLamiaceae)
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Blühender Rosmarinzweig

Der Rosmarin ist ein Kleinstrauch, häufig im Mittelmeergebiet, vor allem im westlichen.

Wir können ihn auch anpflanzen. In Mitteleuropa am besten im Blumentopf, damit wir ihn zum Winter ins Haus stellen können.

Wir nehmen die Blätter als Gewürz.

Auch die Blüten können wir essen.

Aus den Zweigen macht man Tee. Es ist ratsam, den Tee nicht länger als 20 Minuten ziehen zu lassen, damit er nicht zu intensiv und bitter ist.

Inhaltsstoffe:

Ätherisches Öl mit Cineol und Kampher; die Zusammensetzung variiert je nach Ort; im Sommer ist weniger ätherisches Öl vorhanden wegen der Hitze.

Gesundheitswert:

Der Rosmarin gilt als eine Allheilpflanze, manchmal nennt man ihn den Ginseng des Mittelmeeres.

Er fördert die Verdauung, wie so viele Gewürze.

Er wirkt anregend und wird bei Durchblutungsstörungen, Ermüdung und Vergesslichkeit angewendet.

Als Schmerzmittel wird er z. B. bei Rheuma und Arthritis angewendet.

Zudem ist er krampflösend.

Bei äußerlicher Anwendung ist er wundheilend und wird zur Vorbeugung einer verfrühten Glatze genutzt.

Rosmarinhonig ist ein leberstimulierendes Mittel.

Ich spreche in einem Video (auf Spanisch, unten verlinkt) über Heilwirkungen des Rosmarins.

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Zweige mit den würzigen Blättern

Zubereitungen:

Tee: ein paar Zweiglein auf einen Liter Wasser, wenn dieses kocht, und abstellen; wenn er nach einer halben Stunde noch nicht ausgetrunken ist, am besten die Zweige herausnehmen.

Blätter als Gewürz (Zutat in den Kräutern der Provence, mit Thymian).

Kräutersalz.

Mazerat: man lässt den Rosmarin ein paar Monate in Schnaps, äußere Anwendung gegen Rheuma und zum Anregen der Durchblutung.

Bad: ein Absud mit Rosmarin wird ins Badewasser getan, um die Durchblutung anzuregen und die Haut zu tonifizieren.

Ätherisches Öl in Alkohol, in die Kopfhaut einmassiert.

Hydrolat der trockenen Pflanze.

Getrocknete Pflanzen als Rauchwerk, um die Luft in einem Krankenzimmer zu verbessern.

Rosmarinhonig.

Gegenanzeigen und Warnungen:

Im Sommer hat der Rosmarin weniger Heilwirkungen (in Abhängigkeit vom Klima, im Norden des Mittelmeergebietes nicht so extrem).

Wegen der anregenden Wirkung kann es besser sein, am Abend zurückhaltend zu sein mit Rosmarin.

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Kräutersalz mit Rosmarin

Anbau:

Der Rosmarin wächst gut an der Sonne, auch im Halbschatten, ohne große Ansprüche.

Man sollte mindestens 60 cm zwischen den Pflanzen lassen.

Es ist gut, ihn so zu beschneiden, dass er überall Sonne abkriegt.

Er erträgt Frost bis zu etwa -12º.

Aber es ist schwer, wilden Rosmarin in den Garten umzupflanzen. Zudem hat Rosmarin aus dem Garten weniger ätherisches Öl und folglich weniger Heilwirkungen. Somit ist es bei Möglichkeit besser, ihn wild zu ernten.

Namen in anderen Sprachen:

(en.) rosemary, (pt.) alecrim, (span.) romero, (fr.) romarin, (it.) rosmarino, (ru.) розмарин, (lat.) ROS MARINVS

Externer Link:

Film über den Rosmarin und seinen Gebrauch (auf Spanisch)

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