Wiesenschaumkraut

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Wiesenschaumkraut (fachsprachliche Schreibung: Wiesen-Schaumkraut; Cardamine pratensis; Brassicaceae)

Wiesenschaumkraut-1 Wiesenschaumkraut
Blüten des Wiesenschaumkrautes

Das Wiesenschaumkraut ist ein mehrjähriges Kraut feuchter Wiesen der gemäßigten und kühlen Nordhalbkugel.

Blätter und Blüten können wir als scharf schmeckendes Gewürz verzehren, roh verwendet.

Ähnlich können wir auch andere Arten der Gattung nutzen, etwa das Bittere Schaumkraut (Cardamine amara) und das Behaarte Schaumkraut (Cardamine hirsuta). Manche Arten werden gelegentlich mit der Brunnenkresse verwechselt, was im praktischen Gebrauch kein Problem darstellt, da diese ebenso essbar und wohlschmeckend ist.

Inhaltsstoffe:

Senfölglycoside, Vitamin C.

Cardamine-hirsuta Wiesenschaumkraut
Behaartes Schaumkraut

Gesundheitswert:

Das Wiesenschaumkraut wirkt schleimlösend.

Es fördert die Verdauung.

Es wirkt galletreibend.

Zubereitungen:

Schaumkrautblätter und -blüten als Zutat im Salat.

Blätter in Suppen (nicht mitkochen, erst nach dem Kochen zufügen).

Blätter und Blüten in Kräuterbutter oder Kräuterquark.

Blüten als zierendes Gewürz auf diversen Speisen.

Warnungen und Gegenanzeigen:

Das Wiesenschaumkraut reizt in größerer Menge die Magenschleimhäute, sollte deshalb nur in Maßen gegessen werden.

In manchen Gegenden (etwa in Mecklenburg-Vorpommern) ist diese Art selten, man sollte sie dort nur sehr zurückhaltend sammeln, um ihren Bestand nicht zu gefährden.

Namen in anderen Sprachen:

(en.) cuckooflower, mayflower, (pt.) agrião-dos-prados, (sp.) mastuerzo pratense, (fr.) cardamine des prés, (ru.) сердечник луговой

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