Hülsenfrüchte

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Stangenbohne

Als Hülsenfrüchte oder Hülsengemüse bezeichnet man Früchte der Legumniosen, gewöhnlich einjähriger Schmetterlingsblütler, die als proteinreiche Früchte oder Samen (Fruchtgemüse) gegessen werden. Im Ackerbau werden sie gerne im Fruchtwechsel genutzt, um den Boden mit Stickstoff anzureichern.

Manche von ihnen wie die Bohne und die Kichererbse, in gewissem Maße auch die Linse,  sind roh giftig und dürfen nur gekocht gegessen werden. Andere wie die Zuckererbse und die Ackerbohne können auch roh genossen werden. Empfehlenswert ist, sie vor dem Kochen ein paar Stunden in Wasser zu legen, um die Kochzeit zu reduzieren, ausgenommen kleine Linsen, die nach langer Einweichzeit schnell zerfallen.

Bei der Erdnuss gibt es Uneinigkeit, ob ihre Frucht den Hülsen oder den Nüssen zuzurechnen ist. Sie ist ebenfalls proteinreich, zudem fettreich, wird aber traditionell nicht als Gemüse, sondern als Obst klassifiziert. Das Johannisbrot ist fruchtmorphologisch eine Gliederhülse und ist nicht proteinreich, enthält aber recht viel Zucker. Als Frucht einer mehrjährigen Pflanze wird sie traditionell nicht den Hülsenfrüchten und schon gar nicht den Gemüsen zugerechnet.

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Geöffnete Erbenshülse

Folgende Hülsenfrüchte sind auf dieser Website behandelt:

Warnungen und Gegenanzeigen:

Hülsenfrüchte führen leicht zu Blähungen, daher ist es empfehlenswert, sie mit einem Karminativum wie Kümmel oder Anis zu essen.

Hülsenfrüchte liegen oft schwer im Magen, so ist ihr Konsum am Abend nicht zu empfehlen, sofern man eine Neigung zu Schlafstörungen hat.

Viele Hülsenfrüchte enthalten im rohen Zustand Hämagglutinine, also Stoffe, die das Blut verklumpen, diese sollten nur gekocht genossen werden, da die Giftstoffe beim Kochen zerstört werden.

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