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Koriander (Coriandrum sativum; Apiaceae = Umbelliferae)

Der Koriander ist ein einjähriges Kraut unsicherer Herkunft, vermutlich aus dem Mittelmeergebiet, das wir recht problemlos als Gewürz anbauen können.
Die Blätter und vor allem die Früchte (manchmal fälschlich für Samen gehalten, zumal sie in dieser Form auch zur Saat genutzt werden) nutzen wir als Gewürz.
Inhaltsstoffe:
Früchte: Ballaststoffe, Öle, Proteine, ätherisches Öl mit viel Linalol, Flavonoide, Eisen, Calcium.
Blätter: ätherisches Öl, Rutin, Vitamine C und K.

Gesundheitswert:
Die Früchte sind – wie in der Familie üblich – blähungstreibend.
Sie sind verdauungsfördernd.
Blätter und Früchte wirken harntreibend und werden bei Cellulitis und prämenstrualem Syndrom genutzt, äußerlich bei Rheumatismus.
Die Blätter sind antioxidant.
Sie helfen bei der Ausscheidung von Schwermetallen mit dem Urin.

Zubereitungen:
Früchte als Gewürz zu Meeresfrüchten, Würsten und anderen Gerichten.
Gemahlene Früchte, auch als Zutat von Curry und Masala.
Gemahlene Früchte im Kaffee.
Blätter in Salaten und Soßen.
Ätherisches Öl zur äußeren Anwendung.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Das ätherische Öl darf man nicht während der Schwangerschaft oder der Stillzeit anwenden, auch nicht für unter 6jährige.

Andere Nutzung:
Im Garten nutzt man Koriander, um Milben und Schnecken fernzuhalten.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) coriander, (pt.) coentro, (sp.) cilantro, (fr.) coriandre, (it.) coriandolo, (ru.) кориандр
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