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Eicheln sind die Früchte der Eichen, und zwar aller Arten.
In großen Teilen Kaliforniens waren die Eichen ein Grundnahrungsmittel der indigenen Bevölkerung. Sie zerkleinerten sie zu Mehl, taten dieses in Löcher im Boden und schütteten siedendes Wasser darüber, um die Bitterstoffe auszuwaschen. Aus diesem Mehl bereiteten sie Brot.
Die wichtigste Verwendung für Eicheln ist heute diejenige, Schweine damit zu mästen. Auch Schafe und Ziegen fressen Eicheln, was ich beim Begleiten der Herden unter Eichen beobachten konnte.
Eicheln sind nahrhaft. Viele Arten haben Bitterstoffe, und sie müssen vorm Genuss entbittert werden, was kein einfacher Prozess ist, der vielleicht nicht die Mühe lohnt, wenn andere Nahrungsmittel zur Verfügung stehen. Man legt die geschälten Eicheln für mehrere Tage in Wasser ein, das man täglich wechselt.
Das entbitterte Eichelmehl können wir nutzen, um Brot oder Suppe daraus zu bereiten.

Eine übliche Nutzung ist der so genannte Eichelkaffee, der mit Kaffee allenfalls die Bereitung gemeinsam hat. Man kann ihn kaufen, aber vielleicht willst du ihn selber machen, denn zum Kaufen brauchst du ja nicht diese Website.
Absud aus Eicheln: Ich zerkleinere die Eicheln und röste sie in einer Pfanne (oder ich brate sie in Öl), am besten nach Entbitterung. Danach tue ich sie in Wasser und koche es, als würde ich einen Kaffee machen. Ebenso wie Kaffee kann man dieses Getränk mit Milch, Sahne oder Gewürzen wie Zimt und Kardamom trinken.
Manche Menschen machen Likör aus Eicheln. Das habe ich noch nicht gemacht. Dazu muss man die Eicheln natürlich entbittern.
Manchmal ist es schwierig, die Schale zu entfernen. Ich gebe die Eicheln in Wasser und koche dies. Danach behandle ich die Eicheln mit den Zähnen, bis die Schale leicht abgeht.
Inhaltsstoffe:
Die Chemie variiert je nach Art, insbesondere der Gehalt an Gerbstoffen.
Stärke, Fette, Gerbstoffe, Kalium, Phosphor, Calcium.

Gesundheitswert:
Wegen der Gerbstoffe wirken Eicheln gegen Durchfall.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Die Eicheln vieler Arten haben so viele Gerbstoffe, dass man sie nur nach ausgiebigem Entbittern für den menschlichen Konsum verwenden sollte, sie sind ohne Entbitterung auch etwas giftig.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) acorn, (port.) bolota, (sp.) bellota, (fr.) gland, (it.) ghianda, (ru.) жёлудь



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