Rucola (Rauke; Eruca vesicaria f. sativa; Synonym: Eruca sativa; Brassicaceae)

Die aus der Senfrauke gezüchtete Kulturform der Rauke, auch unter dem italienischen Namen Rucola bekannt, wird vielerorts angebaut.
Sie hat einen scharfen Geschmack, man isst die Blätter roh.
Inhaltsstoffe:
Senfölglycoside, viel Carotine (Provitamin A), Vitamin C, Folsäure, Eisen.
Gesundheitswert:
Die Rauke regt den Appetit und die Verdauung an und wirkt harntreibend.
Wegen des Vitamins C schützt die Rauke vor Skorbut und ist antioxidant.
Wegen des Provitamins A wirkt sie gegen Nachtblindheit, wenn mit Öl oder Fett kombiniert.
Sie wirkt belebend und ist angeblich aphrodisisch.
Zubereitungen:
Blätter im Salat oder als Pesto.
Blüten als Zugabe im Salat.
Samen nach sechs Monaten, gemahlen und wie Senf zubereitet.
Warnungen und Gegenanzeigen:
Die frischen Samen sind in größerer Menge giftig, so werden sie nach der Ernte ein halbes Jahr gelagert vorm Gebrauch.

Anbau:
Die Rauke hat als Kulturpflanze wenig Ansprüche. Sie benötigt wenig Dünger und je nach Klima und Jahreszeit eventuell Bewässerung.
Ein möglicher Schädling ist der Kohlweißling.
Namen in anderen Sprachen:
(en.) rocket, (span.) rúcula, (fr.) roquette, (it.) rucola, (ru.) индау

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