Apfelbaum

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Apfelbaum (Malus domestica; Synonym: Pyrus malus; Rosaceae)

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So schmecken Äpfel am besten: direkt vom Baum

Der Apfelbaum ist ein Laub abwerfender Baum, aus dem Kaukasus stammend, in Tausenden von Rassen und Zuchtsorten rund um die Erde kultiviert.

Die Früchte (Äpfel, biologisch exakt: Scheinfrüchte), werden gegessen, und wir können sie auch verarbeiten, egal ob gekauft oder vom eigenen Baum. Guten Apfeltit!

Diverse Teile der Pflanze werden medizinisch verwendet, außer den Früchten auch Blüten, Blätter und Rinde. Auch vom wilden Holz-Apfelbaum, Malus sylvestris, werden diese Teile medizinisch genutzt.

Es gibt unzählige Zuchtsorten, von denen einige wenige unten abgebildet sind. Falls du Apfelbäume pflanzen willst, zieh die Option in Erwägung, eine alte Sorte zu wählen, deren Früchte sich problemlos über ein halbes Jahr aufbewahren lassen. Sortenäpfel sind genetisch einheitlich, sie lassen sich nur durch Pfropfung vermehren.

Der Wurm im Apfel ist die Raupe des Apfelwicklers.

Inhaltsstoffe:

Frucht: Pektin (in der unreifen Frucht ganz besonders viel), Fruktose, Glukose, Saccharose, Sorbitol, Polyphenole, Katechine, Quercetin, Vitamin C (sehr variable Menge je nach Sorte), Calcium, Eisen.

Durchschnittswerte: 0,3% Proteine, 0,4% Fett, 12% Kohlenhydrate, 2% Ballaststoffe.

Blüten und Blätter: Methionin, Phosphor.

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Äpfel in der Küche, bereit zur Verarbeitung

Gesundheitswert:

Der Apfel ist entzündungshemmend und harntreibend, man empfiehlt ihn bei Entzündungen des Magens und der Harnwege.

Er reinigt das Blut.

Er regelt die Verdauung, sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung, denn das Pektin wirkt präbiotisch.

Er ist oxidationshemmend.

Wissenschaftliche Untersuchungen in Tierversuchen deuten darauf hin, dass ein Apfel am Tag das Risiko für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Asthma herabsetzt.

Der unreife Apfel wirkt besonders gegen Durchfall und schützt die Schleimhäute.

Die unreife Frucht fördert zudem die Blutgerinnung und ist damit geeignet im Fall von Blutungen.

Blüten und Blätter wirken gefäßerweiternd und werden bei Bluthochdruck eingesetzt.

Sie werden auch bei Husten genutzt und auch sie sind harntreibend.

Die Rinde ist fiebersenkend und tonisch und wird bei Wechselfieber eingesetzt.

Äpfel stoßen Äthylen aus, das gewisse Früchte reifen lässt, etwa Bananen, die daher besser reifen, wenn sie neben Äpfeln liegen.

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Auch die Honigbiene freut sich an der Apfelblüte

Zubereitungen:

Der Apfel als Obst, auch in Salaten oder im Müesli.

Apfelsaft, am besten frisch gepresst; der Trester kann als Viehfutter genutzt werden.

Apfelmus, auch Apfelkompott genannt, aus zerstampften und gekochten Äpfeln, oft mit Rahm und/oder Zimt.

Im Ofen gebratener Apfel, man kann das Kerngehäuse entfernen und in das entstehende Loch Rosinen mit Zimt geben.

Apfelkuchen.

Getrocknete Apfelringe (meine Großeltern hatten so viele von ihren eigenen Äpfeln, dass sie sie in jedem Paket als Füllmaterial verwendeten und uns damit einen zusätzlichen Genuss bescherten).

Apfelwein (bewahrt die Mehrheit der medizinischen Eigenschaften).

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Apfelringe

Apfelessig

Apfeldicksaft

Apfelblütenhonig

Apfelschalentee

Geriebener unreifer Apfel, nur zu medizinischen Zwecken.

Absud der Rinde: zwei Stunden auf kleiner Flamme kochen.

Absud aus Blüten und trockenen Blättern: 60 g pro Liter, 15 Minuten sieden lassen und dann abseihen.

Teeaufguss aus 15 g trockenen Blüten pro Liter.

Apfelbaumrinde zum Gelbfärben.

Trester vom Saftpressen als Viehfutter.

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Wussten wir, was es alles an lokalen Sorten gibt?

Gegenanzeigen und Warnungen:

Saure Äpfel erweichen den Zahnschmelz; daher muss man vor dem Zähneputzen mindestens eine halbe Stunde warten.

Für Apfelwein muss man selbstverständlich die Gegenanzeigen des Alkohols berücksichtigen.

Die Samen (Kerne) enthalten giftige Blausäureglykoside und sollten deshalb nicht gegessen werden, zumindest nicht zerkaut (allenfalls ganz geschluckt).

Auch wenn man Pflanzenfressern ganze Äpfel gibt, muss man berücksichtigen, dass sie wahrscheinlich (im Falle der Wiederkäuer ganz sicher) die Kerne zerkauen; deswegen sollte man das nur in begrenztem Maße tun; auch Trester mit Kernen sollte eher zurückhaltend verfüttert werden.

Namen in anderen Sprachen:

(en.) apple tree, (pt.) macieira, (span.) manzano, (fr.) pommier, (surselv.) maler, (it.) melo, (ru.) яблоня, (lat.) MALVS

Apfel: (en.) apple, (pt.) macã, (span.) manzana, (fr.) pomme, (surselv.) meil, (it.) mela, (ru.) яблоко, (lat.) MALVM

Externer Link:

Wissenschaftliche Untersuchungen zu Gesundheitswirkungen von Äpfeln (englisch)

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Apfeltrester kann ein gutes Zusatzfutter in der Viehhaltung sein
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Apfelkuchen
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Topaz

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